BAG-Sitzungen

Nächste Sitzung der BAG Landwirtschaft und ländliche Entwicklung:

Fachtagung zu ethisch und wissenschaftlichen Fragen neuer und alter gentechnischer Verfahren

 

Veranstalter: BAG Christ*innen und BAG Landwirtschaft & ländliche Entwicklung Bündnis 90/Die Grünen

 

PROGRAMM

  

WANN: 13. September 2019

ORT: GLS Sprachenzentrum weitere Räume für Workshops sind angefragt.

UHRZEIT: 13 Uhr - 21:00 Uhr

 

Nächste BAG Sitzung!!

14. September

Bundesgeschäftsstelle der GRÜNEN, Berlin

10-16 Uhr

 

 

BAG-Sitzung am Freitag, 30. September 2016,18-21 Uhr, in Hamm

 

Protokoll(Entwurf)

1.      Begrüßung  und Formalia

Ophelia begrüßt die Anwesenden (16) und entschuldigt Dietmar und Gisela.

Das Protokoll wurde zeitnah nach der letzten Sitzung versandt und einstimmig verabschiedet. 

2.      Terminplanung

-  20. Januar 2017 in Berlin vor der Demo: Jaime (BAG Ökologie) und Ophelia schlagen vor, gemeinsam mit anderen BAGen zum Thema GAP zu tagen. Hier wird eine breite Positionierung in der Partei als ein wichtiges Gut angesehen. Die BAG stimmt dem Vorschlag zu und es soll gemeinsam mit anderen BAGen ein Antrag an den Aktionshaushalt gestellt werden, um dazu die nötigen Mittel zu bekommen.

-  Voraussichtlich im März gemeinsam mit vier (!) BAGen: Ökologie, Europa und Globale Entwicklung in Kassel. Jede BAG soll mit einer gut ausgearbeiteten Position zu GAP in die Tagung gehen.

-  Die 3. BAG Sitzung 2017 soll nach der Bundestagswahl stattfinden. 

3.      Umgang BAG-Verteiler

Bei diesen TOP gab es unterschiedliche Meinungen. Das Thema soll deshalb noch mal in der Januarsitzung besprochen werden. Neben der Flut an Mails wurde festgehalten, dass Beschlüsse möglichst in Sitzungen getroffen werden. Außerdem wurde festgehalten, dass BAGen Thinktanks sind und nicht für Öffentlichkeitsarbeit zuständig sind. In den BAGen sollen Themen bearbeitet oder angeregt werden. Die Frage der Moderation der Mails und Aufnahme und Abmeldung der BAG Verteiler wurden kurz angesprochen. 

4.      Agrarkongress Vorbesprechung

Der AGRARKONGRESS wurde noch mal vorbesprochen und die anfallenden Aufgaben vergeben. Das Protokoll zum Kongress wird von Titus gemacht. 

5.      Positionspapier

Abschließende Meinung nach einer langen Diskussion: Wir wollen in unserem Papier nur die Ziele/Visionen/Leitbilder formuliert haben und deshalb viel kürzer! Die Maßnahmen sollen in extra Papieren stehen, z.B. das Papier für die GAP, welches wir gemeinsam mit anderen BAGen erstellen wollen. Weitere Maßnahmenpapiere sollen zu Guter fachlicher Praxis, Pestizidreduktionsstrategie, Biodiversität, Saatgut, Rolle Wissenschaft, Vorsorgeprinzip, Kontrollen und vieles mehr erstellt werden. Dabei wurden auch die Ideen der Ernährungsräte, Regionalräte bei Verteilung von Subventionen angesprochen. Dazu soll auf einer der nächsten Sitzungen mal ein TOP gemacht werden. 

6.      Aktuelles

Die TIPP/CETA Demos waren wieder sehr erfolgreich und einige der BAGen haben daran teilgenommen, bzw. haben diese mitorganisiert. 

Für das Protokoll: Ophelia Nick

 

 

BAG-Sitzung am Freitag, 15. Januar 2016, 14:00-18:00 Uhr

Bundesgeschäftsstelle, Großer Sitzungssaal, Am Neuen Tor 1, Berlin

 

 

Protokoll

 

1. Wahl der BAG-Sprecher*innen

 

Stimmberechtigt: 17 Wahlberechtigte anwesend

- Stimmberechtigt nur Delegierte oder bei der Abwesenheit Ersatzdelegierte

- NRW und Sachsen-Anhalt haben keine Delegierten gemeldet; Anwesende sind nicht stimmberechtigt

 

Wahl des Wahlleiters: Bernd Voss

Wahl der Wahlhelfer: Maria Luisa Werne, Maria Heubuch

 

- Antrag: Die BAG wählt für die nächsten 2 Jahre bis zu 2 StellvertreterInnen: 7 dafür, 7 dagegen, 2 Enthaltungen: abgelehnt

- Antrag: Die BAG wählt für die nächsten 2 Jahre 1 StellvertreterIn: 9 dafür, dass der Antrag abgestimmt wird

--> 10 dafür, 6 dagegen: Antrag angenommen

 

Wahl der Sprecherin:

- Bewerbung Gisela Sengl

- Stimmzettel 30, 17 Stimmberechtigte: 16 dafür, 1 Nein

--> Sprecherin der BAG: Gisela

 

Wahl des offenen Platzes:

- Bewerbungen Dietmar Johnen und Ophelia Nick

- Stimmzettel 29, 17 Stimmberechtigte: Ophelia: 6, Dietmar: 10, 1 Enthaltung

--> Sprecher der BAG: Dietmar

 

Wahl des/der Stellvertreter/in:

- Bewerbung Ophelia Nick

- Stimmzettel 28, 17 Stimmberechtigte: 15 Ja, 2 Nein

--> Stellvertretende Sprecherin der BAG: Ophelia Nick

 

 

2. Geplanter Agrarkongress im Herbst 2016

Vorstellung Ophelia Nick:

- Thema soll Tierhaltung sein

- Termin: im Herbst; Vorschlag: 1. Oktober 2016.

- Referent Harald Grethe; dazu weitere Referenten u.a. auch aus dem Handel

- eintägige Veranstaltung, mitten in Deutschland: z.B. Hannover

- Ziel: Papier zur Verschriftlichung der Position; Fragen beantworten, wohin die LW steuern soll; sich auf ein Thema konzentrieren

 

Abstimmung:

- Die BAG veranstaltet im Herbst 2016 (vorauss. 1.10.2016) einen Agrarkongress

- Es wird ein öffentlicher und öffentlichkeitswirksamer Kongress

- Es wird eine Arbeits-/Schreibgruppe zur Vorbereitung des Arbeitspapiers gebildet: Maria, Martin Häusling, Claudia, Michaela, Ophelia, Birgit, Nils, Bernd, Torben, Roland, Dietmar, Gisela

 

 

3. Gemeinsamer Kongress zum ländlichen Raum in Neustrelitz der BAGen Planen-Bauen-Wohnen und Landwirtschaft & ländliche Entwicklung von Freitag, 22. bis Sonntag, 24. April 2016

Vorstellung Gisela:

- Es gibt bereits Beschluss der BAG aus der Sitzung in Brüssel, dass BAG teilnimmt

- Drei Punkte soll die BAG Landwirtschaft bearbeiten: Nachhaltigkeit durch regionale Vernetzung; absurde Wege unserer Lebensmittel (für regionale Wertschöpfung), demografische Entwicklung und Dorfentwicklung

- Wer dabei mithelfen will: bitte bei Gisela melden

 

4. Vorbereitung und weiteres Vorgehen zur Erarbeitung eines Positionspapiers zu den EU-Agrarzahlungen

- Vorstellung des Positionspapiers von Martin Häusling und Robert Habeck (siehe Anhang)

- Diskussion

 

5. Vorstellung des Gutachtens zur Pestizidabgabe

Vorstellung durch Robert Habeck

 

 

Nächste BAG-Sitzung: 

Am Rande des Kongresses in Neustrelitz, Samstag, 23.4.2016

Die BAG Landwirtschaft und ländliche Entwicklung auf Einladung von MdEP Martin Häusling in Brüssel

13./14. Oktober 2015

Treffen der BAG Landwirtschaft und ländliche Entwicklung in Brüssel

 

Auf Einladung von MdEP Martin Häusling konnte die BAG Landwirtschaft und ländliche Entwicklung ihre Sitzung mit einem Besuch des Europaparlaments in Brüssel verbinden. Auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank an Martin und seine Mitarbeiterinnen für die Betreuung!

 

 

Sitzung der BAG Landwirtschaft und ländlicher Raum

Teil 1 (13.10.2015)

Teilnehmerinnen: Birgit Raab, Julia Frenzel, Beatrice Sauerbrey, Astrid Österreicher, Maria Heubuch, Gisela Sengl, Regina Reiter, Christiane Hussels

Teilnehmerinnen: Birgit Raab, Julia Frenzel, Beatrice Sauerbrey, Astrid Österreicher, Maria Heubuch, Gisela Sengl, Regina Reiter, Christiane Hussels

Ort: Brüssel, Europäisches Parlament

Protokoll: Büro Sengl, Regina Reiter 29.10.2015

 

TOP 1:

Vorstellung des Tierhaltungs-Antrags zur BDK (Kurzfassung)

gemeinsames Tierschutzpapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft und ländliche Räume und Bundesarbeitsgemeinschaft Tierschutzpolitik:

Tiere in der Landwirtschaft – eine Frage der Haltung!

 

In zweijähriger Arbeit und durch die engagierte  Mitgestaltung von Vielen ist es  gelungen, ein aussagekräftiges Papier zum Tierschutz in der Landwirtschaft vorzulegen. Das gemeinsame Papier ist ein großer Erfolg, denn anfänglich schien es unmöglich, die z. T. sehr unterschiedlichen Positionen von Menschen, die u. a. in der Landwirtschaft, in der Tiermedizin, im Tierschutz und in der Politik arbeiten, in einem Papier zu Tieren in der Landwirtschaft zu vereinen.  

 

BAG-Input für Giselas Rede zum Papier

·       die Landwirtschaft ist regional sehr unterschiedlich und im Prinzip  nicht nivellierbar

·       wo noch nicht geschehen, wie z. B. bereits in Thüringen, wird der ländliche Raum immer mehr zur Fabrik (auch in Bayern, Baden Württemberg); in Hahnennest in Baden Württemberg  schlossen sich vier Bauern zusammen um einen Stall für tausend Kühe zu bauen. auch in Bad Grönenbach im Allgäu gibt zwei Betriebe mit über 1000 Milchkühen

·       Rinder auf der Weide sind Landschaftspfleger, sie prägen und gestalten unsere Kulturlandschaft vor allem im südlichen Deutschland und im Alpenraum, aber selbst in Bayern sind nur noch 16% der Kühe auf der Weide

·       Tierhaltung – es geht um Tiere, aber auch um Menschen, was macht die Massentierhaltung mit uns, welche Auswirkungen hat sie auf Leben, Wasser, Gesundheit

·       Entwicklung in Europa, Entwicklung global, Deutschland exportiert Massentierhaltung

 

Diskussion

·       Bundesratsinitiative zur Massentierhaltung?  ist zu allgemein à es wäre besser, einen konkreten Punkt herauszusuchen oder über das Bundesbaugesetz

·       Schlachtung trächtiger/ hochträchtiger Kühe

·       was sagt die Agrarministerkonferenz zur Schlachtung von trächtigen Kühen?

·       kann eigentlich Unwissenheit oder Unklarheit bestehen, ob eine Kuh trächtig ist?

 

TOP 2

Besprechung: gemeinsame Konferenz mit BAG Planen-Bauen-Wohnen, Thema „Ländlicher Raum“

Diskussion: Wertschätzung und Erhaltung/ Wiederherstellung der Attraktivität ländlicher Räume.

Allgemeine Zustimmung zur Teilnahme an der Konferenz: die Grünen dürfen das Land nicht vergessen!

Der ländliche Raum ist ein grünes Kernthema – Umweltschutz und Naturschutz!

 

 

Stichpunkte der Diskussion:

 

Ortsbild und Landschaftbild

  • Flächenfraß
  • die Dörfer verändern ihr Gesicht, Kulturpflege, Denkmalpflege, es gibt immer weniger schöne, alte Häuser, z. B. Hopfenhäuser in Mittelfranken
  • Gefahr, dass der ländliche Raum nur noch Produktionsstätte ist, viele Menschen auf dem Land erkennen gar nicht mehr, was wichtig ist, erhaltenswert ist.
  • verschenkte Identität
  • privilegiertes Bauen im Außenbereich: „unser Dorf soll schöner werden“ – und außen herum sind die Tierfabriken und Discounter

 

Menschen

  • Urlaub auf dem Bauernhof
  • Identität hat was mit Heimat zu tun. Heimat kann wieder grün gefüllt werden
  • das Land soll aber kein Heimatmuseum sein
  • Tourismus darf der Region nicht schaden, soll Wertschätzung dessen zeigen, was man hat
  • gibt es im Dorf noch Bauern? Wer bewirtschaftet die Felder außen herum?

 

Strukturen

  • Handwerkskunst stirbt aus : z. B. alte Mühle  (Birgit): es hängt vom Besitzer ab, wie lange es diese Mühle noch gibt. Das Mehl ist anders, weil es nicht industriell verarbeitet wird.
  • Zerstört die Hygieneverordnung das Handwerk?
  • regionale Landwirtschaft fördert auch regionale Wirtschaftsstrukturen
  • Digitalisierung ist kein Allheilmittel, wenn nichts sonst das Bleiben fördert geschieht Digitalisierung im leeren Raum
  • entscheidend ist, ob ein Ort noch eine Schule, innerörtliche Einkaufsmöglichkeiten, Wirtshäuser, dörfliches Leben usw. hat. Dann bleiben Menschen, ziehen vielleicht sogar hin
  • gemeinschafts- und identitätsbildend: gemeinsames Kühlhaus, gemeinsames Backhaus

 

wer gestaltet?

  • Funktion des Gemeinderats und die Auswirkungen kommunaler Planungshoheit
  • gelungene Beispiele regionaler Vermarktung

 

 

Sammeln von konkreten Beiträge zum Kongress:

Beatrice beschreibt ihre Heimat in Thüringen als „verlorenes Land“ aus grüner Sicht: keine Baumschutzverordnung so wie in der Stadt, LPGs-Strukturen bestehen weiterhin, die Gemeinderäte sind nicht an Nachhaltigkeit, Flächen- und Bodenschutz interessiert. Es gibt keine Kneipe, keinen Laden, keinen Arzt.

Maria bringt eine Beispiel von einer positiven Entwicklung einer ehemaligen LPG: LPG-Kantine wurde geöffnet fürs Dorf. Schlachten nicht selber, metzgern aber selber und vermarkten selber im eigenen Laden, dieser ist jetzt der Dorfladen u.a. mit Backwaren vom Bäcker aus dem Nachbarort. Die LPG betreibt eine Art Dorfwerkstatt.

Birgit: Film: Die Siedler - Am Arsch der Welt,  Ökodorf 7 Linden, Zeitschrift über alternative Lebensweisen: Oya, Buch: F. Vester, P. Schimmel: Januskopf  Landwirtschaft

Gisela: Regionalvermarkter als Positivbeispiele: TAGWERK, Unser Land

Julia: Brodowin, Sternenpark

Beatrice: Aufzeigen der absurden Wege der Nahrungsmittelversorgung - vielen Menschen ist überhaupt nicht mehr klar, wie Nahrungsmittel erzeugt, hergestellt, verarbeitet und vermarktet werden und welche weiten Reisen um den ganzen Globus diese Nahrungsmittel hinter sich haben

Maria: was ist modern – wie schaffen wir andere Kreisläufe

 

erster Vorschlag zu Workshop/ Vortragsthemen

  1. Handwerk, nicht nur Lebensmittelhandwerk
  2. Landwirtschaftsentwicklung – Regionalität – Industrielle Landwirtschaft, Kreisläufe
  3. soziales Land – Schule, Vereine, Gasthaus
  4. Beteiligung

 

Diskussion und Fokussierung auf Landwirtschaftsrelevanz

 

 Beschluss

 

Kongress zur Entwicklung ländlicher Räume

22. – 24 April 2016

 

Entwurf Landkultur

  1. die absurden Wege unserer Nahrungsmittel -  warum Regionale Wirtschaftskreisläufe so wichtig sind
  2. ländliche Kultur und Natur – sanfte Wege der Naherholung

 

Vorschläge für Referenten/ Projekte/ Vermarktungsgesellschaften:

- Natalie Franzen, Dorfentwicklerin

- Götz Schmidt, Soziologe;  Beteiligung, Landwirtschaft spielt nur noch eine kleine Rolle

- Manfred Miosga, Raumplaner

- Regionalvermarktung Tagwerk: Rittershofer

- Prof. Hahne, Kassel

- Thüringer Ökoherz e. V.

- Agrarbündnis Brandenburg (Julia)

- Regionalwert AG – Referenten (Julia)

- Referentin für Tourismus?

 

Film: am Arsch der Welt – am Abend vielleicht anbieten, wer Lust dazu hat. --> Birgit

 

BAG Landwirtschafts-Sitzung am 14.10.2015 in Brüssel (2. Tag)

 

Anwesende: Birgit (BY), Achim (RLP), Martin (HS, EU), Gisela (BY), Regina (BY), Beatrice (TH), Julia (RLP), Andrea (RLP, EU), Ophelia (NRW), Christiane (NI)

Ort: Brüssel, Europäisches Parlament

Protokoll: Julia Frenzel

 

Erläuterung der Diskussion zur gemeinsamen Konferenz mit der BAG Bauen, Wohnen, Planen für die neu dazu gekommenen Sitzungsteilnehmer, Bestätigung des Beschlusses vom Vortag

 

TOP 1

Novellierung der EU-Öko-Verordnung

Martin berichtet von der Abstimmung im federführenden Agrarausschuss zum Parlamentsbericht zur Novellierung der EU-Öko-Verordnung

-        Anfang 2014 hat die europäische Kommission (EU-KOM) einen Vorschlag für eine neue EU-Öko-Verordnung vorgelegt. Anschließend begann der Beratungsprozess im europäischen Parlament (EP), der seinen Abschluss mit dem Beschluss einer Stellungnahme (genannt Bericht) im EP-Plenum findet. Als zugeteilter Berichterstatter hat Martin den ersten Berichtsentwurf verfasst.

-        Am Vortag wurde der Bericht zur Reform der Öko-Verordnung von Martin mit Änderungen im Agrarausschuss verabschiedet. Damit beginnen nun die Verhandlungen mit dem Rat (Trilog) bei denen Martin das Europäische Parlament vertritt. Die endgültige Beschlussfassung im Plenum findet wahrscheinlich Anfang 2016 statt.

 

TOP 2

Bericht von der gemeinsamen Klimakonferenz in Bremerhaven

Ophelia berichtet von der Klimaschutz-Konferenz der GRÜNEN BAGen

-        es wurde ein Antragstext für die BDK in Halle gemeinsam beschlossen

-        zum Thema Landwirtschaft steht in etwa drin:

o   Ökolandbau

o   Humuserhalt/-aufbau (Moorschutz)

o   Keine Regenwaldabholzung für europäische Futtermittel

o   Reduzierung Fleischproduktion

 

 

TOP 3

Neuordnung der EU-Agrarsubventionen

 

Die EU-Agrarsubventionen in Zukunft gestalten

-        Martin und Robert Habeck haben ein gemeinsames Positionspapier geschrieben: für ein Auslaufen der Direktzahlungen (in 10-20 Jahren); Ziele: sinkende Agrarsubventionen nach Vorbild der 2. Säule gezielter einsetzen + Preisdumping + Landbesitzer-Förderung beenden; es ist zu erwarten, dass die Höhe der EU-Agrarzahlungen gesellschaftlich nicht zu halten sein werden

-        Ab Frühjahr 2016 soll diese Diskussion verstärkt geführt werden, damit die Partei rechtzeitig zur politischen Diskussion zur neuen Förderperiode und Agrarreform ab 2020 ihre Position vertreten kann

 

TOP 4

Diskussion: Wie geht es weiter mit der Milchwirtschaft? Was sind unsere Visionen?

Die Diskussion zur Milchmarktpolitik wird vertagt

 

 

 

 

Am Nachmittag konnten wir an den Sitzungen des Agrar- und Umweltausschusses teilnehmen - höchst spannend, ging es doch im Agrarausschuss um den Bericht von Martin Häusling zur neuen EU-Ökoverordnung.

Im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments

 

Hier einige Eindrücke aus Brüssel:

<tbody> </tbody>

 

 

 

 

 

 

 

 

17. April 2015
Treffen der BAG Landwirtschaft und ländliche Entwicklung in Düsseldorf


1. Gemeinsames Papier Tierschutz und Landwirtschaft

  • Einstimmig angenommen (mit einer Enthaltung)
  • Das Papier wird lektoriert, d.h. professionell sprachlich überarbeitet
  • Die BAG formuliert aus dem Positionspapier einen Antrag zur BDK. Diese findet
  • im November in Halle statt; da Sachsen-Anhalt ein Hotspot der industriellen Tierhaltung ist (Straathof etc), passt das sehr gut zusammen und könnte mit guter Pressearbeit, z.B. in Zusammenhang mit einer PK, entsprechend genutzt werden.


2. Berichte

Martin Häusling, MdEP
Bericht aus dem EP:
EU-Ökoverordnung: 600 Grüne Änderungsanträge zur Novelle (mit Verbänden und IFOAM abgestimmt):

  • Prozessorientierung bei der Biokontrolle bleibt erhalten
  • Struktur der Kontrollstellen soll überarbeitet werden

TTIP:

  • Geht für USA evtl erst nach den US-Wahlen weiter

Horst Becker, Staatssekretär Nordrhein-Westfalen:

  • Bericht zur Düngeverordnung
  • Gentechnik: NRW hat die Präsidentschaft des Regionen-Netzwerks; am 6.-8.5. findet eine Konferenz in Berlin statt mit den Themen Austausch der Wirtschaft, Saatgutreinheit, Opt-out
  • Breitband und Lizenzversteigerung

Johannes Remmel, NRW-Umweltminister

  • Weiterentwicklung des Ökolandbaus (Ziel: Zertifizierung für nachhaltige Landwirtschaft à la FSC)
  • Tierschutzplan in NRW
  • NRW will mehr Agrarpolitik für Nebenerwerbsbetriebe (Steuerrechtverordnungen)

Diskussionspunkte:

  • Probleme der Kontrollen
  • Hofabgabeklausel
  • Grüne Agrarpolitik positiv darstellen, und nicht anklagend
  • Unwohlsein/Unzufriedenheit/Zweifel/Not als verbindendes Element zwischen
  • Grüner Politik und bäuerlichen Betrieben


3. Sonstiges

Geplant: Grünes Klimatreffen 25.-27.9. mit BAGen Mobilität, Energie, Ökologie, Landwirtschaft, Nord-Süd

Nächste BAG-Sitzung im Rahmen einer Brüssel-Fahrt am 13./14.10.2015:

  • Anreise am Dienstag bis 11 Uhr; BAG-Sitzung von 11-14 Uhr; danach Agrarausschusssitzung im EP
  • Mittwoch: Information über EP und Besuch des Plenums; evtl Besuch der Fraktionssitzung der Europäischen Grünen
  • Es gibt nur 20 Plätze; die Anmeldung ist verbindlich
  • In den nächsten Wochen wird euch die Anmeldung mit Programm zugehen


Im Anschluss:
Gemeinsame Fahrt zum Schlachthof Thönes Natur in Wachtendonk:

Betriebsführung durch Bruno Jöbkes


„Die alternative Erzeugung von Fleisch haben wir hier begonnen. In der Großschlachterei Thönes werden an drei Tagen in der Woche Schweine geschlachtet, insgesamt etwa 600. ‚Obwohl wir Großschlachterei heißen, sind wir damit ein kleiner Betrieb. Groß bezieht sich auf Großvieh', so Geschäftsführer Bruno Jöbkes.
Bei uns sind fest angestellte, gut ausgebildete Mitarbeiter beschäftigt, die nicht nach Akkord bezahlt werden. Wir versuchen, die Leistung der Landwirte bis zum letzten Moment aufrechtzuerhalten. cDas bedeutet vor allem, Stress für die Tiere zu vermeiden."


Quelle: www.thoenes-natur- verbund.de/index.php?page=betrieb-wachtendonk

16./17. Januar 2015

Treffen der BAG Landwirtschaft und ländliche Entwicklung in Berlin

Die BAG Landwirtschaft und ländliche Entwicklung bei ihrer Sitzung beim KV Neukölln, Berlin, am 16.1.2015

1. Bericht von Harald Ebner, MdB, aus der Bundestags-Fraktion

2. Bericht von Simone Peter aus dem Bundesvorstand

3. offene Diskussion über die Grüne Agrarwende

4. Diskussion über das Positionspapier der BAG Landwirtschaft

Weiteres Vorgehen:
—> Verbesserungen/Änderungswünsche bis Anfang Februar an Martin Hahn und Dietmar Johnen
—> "Schreibgruppe“ um Martin verändert vorliegendes Papier entsprechend
—> Auftrag an die BAG-Sprecher Gisela und Dietmar, gemeinsam mit den Sprecherinnen der BAG Tierschutz einen gemeinsames Papier zu entwickeln.

5. Bericht von Martin Häusling, MdEP, aus dem Europäischen Parlament

Martin Häusling bei der BAG Landwirtschaft am 16.1.2015 in Berlin-Neukölln

 

Jahresplanung:
- 17.-18.4.2015 Sitzung der BAG Landwirtschaft in NRW (Details folgen)
- Ende September/Anfang Oktober: Brüssel-Besuch der BAG Landwirtschaft
- BAGen LW, Verkehr, Energie, Ökologie, Nord-Süd: gemeinsame Sitzung geplant
- 1.5.-31.10.2015: Expo Mailand: Feeding the Planet - Energy for Life. Evtl gemeinsame Reise?


19./20. September 2014:

Sitzung der BAG Landwirtschaft und ländliche Entwicklung in Hannover

Die BAG Landwirtschaft und ländliche Entwicklung bei ihrer Sitzung am 20. September 2014 in Hannover (mit Christian Meyer, Landwirtschaftsminister Niedersachsen, und Martin Häusling, MdEP)


1.       Bearbeitung Positionspapier Nutztierhaltung

2.       Agrarwende in Niedersachsen: Bericht von Christian Meyer (Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)
 
3.       Gentechnik

4.       EU-Ökoverordnung
          Zu diesen beiden Themenbereichen werden Harald Ebner (MdB) und Martin Häusling (MEP) berichten.

5.       Antrag zu TTIP und CETA von der LAG Landwirtschaft und Verbraucherschutz aus Rheinland-Pfalz

URL:http://gruene-bag-landwirtschaft.de/bag-sitzungen/