Jan Sommer und Ophelia Nick (Sprecherteam) beim Besuch Ökodorf Brodowin

Ophelia Nick,  Sprecherin BAG Landwirtschaft und ländlicher Raum

Ökologische Landwirte und auch viele konventionelle Landwirt*innen zeigen tagtäglich, dass nachhaltige Lebensmittelproduktion funktioniert. Es geht ohne Glyphosat, es geht ohne Gentechnik - und es bleibt bezahlbar, auch mit mehr Platz und Beschäftigungsmaterial für Tiere. Als ausgebildete Tierärztin suche ich nach dem ‚Möglichsein‘ einer umweltverträglichen und nachhaltigen Agrarproduktion. Tierwohl, Artenvielfalt und Wertschätzung von Lebensmitteln sind für mich dabei persönliche Anliegen.  

Seit 2016 engagiere ich mich bei den GRÜNEN als Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft für Landwirtschaft und ländlicher Raum. In NRW sitze ich im Landesvorstand von drei Landesarbeitsgemeinschaften zu verwandten Themen wie dem Verbraucherschutz. Auch außerhalb dieser Funktionen setze ich mich für eine ökologischere Landwirtschaft und eine bessere Tierhaltung ein. Sei es als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. NRW oder als Mitglied der Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e.V. Ich beziehe ökologische Lebensmittel aus dem Windrather Tal und bin Verpächterin eines Demeterhofes in Süddeutschland.

In meiner Arbeit als GRÜNE bin ich davon überzeugt, dass wir gesellschaftliche Veränderungen der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion maßgeblich mitgestalten. Wir machen auf notwendige Stellschrauben für eine zukunftsfähige Landwirtschaft aufmerksam und setzen uns mit vielen engagierten Menschen dafür ein. In der Bundesarbeitsgemeinschaft stehen wir gemeinsam für eine nachhaltige und bäuerliche Landwirtschaft und für mehr Wertschöpfung in ländlichen Räumen. 

Kontakt unter info(at)ophelia-nick.de

Homepage: www.ophelia-nick.de


Jan Sommer,  Sprecher BAG Landwirtschaft und ländlicher Raum

GRÜNE Landwirtschaft bedeutet regional ausgerichtet, gentechnikfrei, umweltverträglich und ökologisch. Für mich spielt Wertschöpfung vor allem im ländlichen Raum eine bedeutende Rolle. Dazu gehören lebendige Dörfer, bunte Bauernhöfe, Artenvielfalt und Bodenschutz gekoppelt mit Tierwürde. Lebensqualität und attraktiver Erholungsraum entstehen nicht von selbst. Sie sind daran geknüpft, wie Land bewirtschaftet und Natur gepflegt wird. Dafür müssen Ackergifte verbannt, Landgrabbing gestoppt und der Agrarindustrie die Stirn geboten werden.

Eine Agrarwende weg von einer industriell ausgerichteten Landwirtschaft gestalte ich seit 2009 auf dem mit meiner Partnerin gegründeten Demeterhof Waldpferde in Brandenburg. Die Arbeitspferde und die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise stehen im Zentrum des bäuerlichen Betriebes. Vor Antritt als Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft und ländlicher Raum im Jahr 2016, arbeitete ich als Büroleiter im Europäischen Parlament in Brüssel und als Mitarbeiter im Europabüro in Berlin. Seit 2014 als Mitglied des Kreistages Märkisch Oderland BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Ich verknüpfe meine Erfahrungen der Agrarpolitik mit meinem landwirtschaftlichen Alltag. Daher setze ich mich bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft und ländlichen Raum für einen respektvollen Umgang mit Tieren, gutes Essen und fairem Zugang zu Land ein. Im eigenen Betrieb zeigen wir, dass die Agrarwende gelingen kann. Es geht um Klasse statt Masse, es geht um faire Preise und Löhne für Menschen, die unsere Lebensmittel erzeugen.  

Website: www.grüner-sommer.de

Kontakt: sommer(at)waldpferde.de

URL:http://gruene-bag-landwirtschaft.de/ueber-uns/